LEBEN Mitteilungsblatt
der Krebsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

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Inhaltsverzeichnis 02-2010

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SAKG bekommt Sozialpreis der Deutschen Bank Halle (Saale)
Die Deutsche Bank verzichtete in diesem Jahr auf ihren traditionellen Neujahrsempfang und stellte dafür eine Spende in Höhe von 25.000 Euro für soziale Projekte in der Region zur Verfügung.
Alle Personen, Gruppen und Vereine außerhalb der Deutschen Bank, die sich sozial engagieren, konnten sich bewerben. „Der Zuspruch war enorm – 116 Bewerbungen sind bei uns eingegangen“, erklärt Bernard-Michael Raubuch, Leiter des Investment- und Finanzcenters der Deutschen Bank in Halle (Saale). Unter den 20 Preisträgern, die am 19. Mai 2010 in der Filiale im Ritterhaus ausgezeichnet wurden, war auch die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft. Bianca Hoffmann und Beate Lehrmann nahmen den Scheck in Höhe von 2.000 Euro für unsere Patientenbibliothek, das Lesecafé „ONKO-logisch“, entgegen. © jk/SAKG

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APOSA-Jahrestagung
Der Arbeitskreis Psychosoziale Onkologie Sachsen-Anhalt (APOSA) besteht seit 1996 als überregionaler Ansprechpartner für psychoonkologisch tätige Psychologen, Seelsorger, Sozialarbeiter und Ärzte in Sachsen-Anhalt. Im September 2010 (Termin wird noch bekannt gegeben) sind seine Mitglieder zur mittlerweile 19. Jahrestagung in die Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen (Badepark 5, 39218 Schönebeck) eingeladen. Unter dem Motto „Prävention und Motivation zur Veränderung des Gesundheitsverhaltens“ können sie sich den ganzen Tag über Erfahrungen und neue Wege austauschen. © jk/SAKG

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Neue Ansprechpartnerin Deutsche ILCO, Selbsthilfegruppe Merseburg
Die Selbsthilfegruppe Merseburg der Deutschen ILCO hat mit Gabriela Heilmann eine neue Ansprechpartnerin für ihre Gruppenmitglieder gefunden. Außerhalb der Treffen können sich Gruppenmitglieder sowie Interessierte unter der Telefonnummer 03462 84397 vertrauensvoll an sie wenden.
Die Gruppe trifft sich jeden dritten Donnerstag im Monat, 15 Uhr im Carl-von-Basedow-Klinikum, Krankenpflegeschule im Säulengebäude (UG), Weiße Mauer 52 in 06217 Merseburg. © jk/SAKG

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Asklepios Kliniken starten Internetportal www.qualitätskliniken.de
Seit dem 2. Juni 2010 ist die Internetplattform „www.qualitätskliniken.de“ online und bietet Patienten, Angehörigen und Ärzten die Möglichkeit, schnell und einfach ein umfassendes Bild von einer Klinik und den möglichen Behandlungsangeboten zu bekommen.

Um das öffentliche Gesundheitswesen und die öffentliche Gesundheitspflege durch umfassende Information der Allgemeinheit über Krankenhäuser zu fördern, haben sich die Asklepios Kliniken GmbH, Rhön-Klinikum AG und Sana Kliniken AG zusammengeschlossen um ein Internetportal zu entwickeln und zu betreiben.

Ein benutzerfreundliches, kostenloses und allgemein zugängliches Internetportal, das die Leistungen von Kliniken laienverständlich und umfassend mittels Qualitätsindikatoren mehrerer Dimensionen darstellt, ist das Ergebnis. An dieser Internetplattform können sich alle Kliniken der Bundesrepublik Deutschland beteiligen.
Nähere Informationen dazu finden Sie auf www.qualitätskliniken.de. © Asklepios Klinik Weißenfels

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Sozial Schwache nutzen Darmkrebsvorsorge seltener
Sozial Schwächere nehmen Präventionsangebote nicht in ausreichendem Maße wahr. Das berichtet die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns aufgrund einer aktuellen Studie. Danach besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Darmkrebs und sozialen Indikatoren wie niedrigem Einkommen oder hoher Arbeitslosigkeit in einzelnen Regionen Bayerns.

Die Analyse ergab zudem, dass Ärzte bei etwa 1,2 Prozent aller ambulant durchgeführten präventiven Koloskopien eine Darmkrebserkrankung entdeckten. Bei den kurativen Darmspiegelungen lag der Prozentsatz bei 1,9. „Die Studienergebnisse sind ein erster wichtiger Schritt, um regionale Unterschiede erkennen und Risikofaktoren identifizieren zu können“, sagte der KV-Vorstandsvorsitzende Axel Munte.
Verbunden mit weiteren Analysen könne die KVB die Prävention auf regionaler Ebene nun gezielt stärken. Um die Teilnahmerate an der Darmkrebsfrüherkennung zu erhöhen, ist es laut dem KV-Chef notwendig, die Menschen individuell anzusprechen und einzuladen. © hil/aerzteblatt.de

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